Entscheidung: Für Xcode-27.2-UI-Testabstürze ist eine risikobasierte CI-Regel der beste Ansatz: Legen Sie die Behandlung für Pull Requests, Regressionstests und Releases getrennt fest, statt alle Abstürze pauschal zu blockieren oder durchzuwinken. Das gilt besonders dann, wenn die gewählte Test-Plan-Einstellung bisher noch nicht in der konkreten CI-Umgebung überprüft wurde.
Für wen dieser Leitfaden gedacht ist
CI-Plattformingenieure, die UI-Testergebnisse in eindeutige Pipeline-Status übersetzen müssen.
QA-Verantwortliche, die zwischen beobachtbaren Testproblemen und releasekritischen Abstürzen unterscheiden.
Technische Entscheider, die eine nachvollziehbare Gate-Strategie samt prüfbaren Abnahmenachweisen benötigen.
Zuletzt geprüft am 02.11.2026 anhand der Xcode-27-Release-Notes, der Xcode-27.2-Release-Notes und der Xcode-Systemanforderungen. Die Einstellung und ihr Verhalten sind vor einer Übernahme erneut gegen die Dokumentation der eingesetzten Xcode-Version zu prüfen.
Test-Plan-Einstellung und Pipeline-Regel auseinanderhalten
Apple dokumentiert in den Release Notes zu Xcode 27 eine konfigurierbare Schweregradeinstellung für Anwendungsabstürze während UI-Tests. Welche Optionen und Bedingungen für die konkrete Xcode-Version gelten, sollte das Team anhand der Release Notes zu Xcode 27, der Release Notes zu Xcode 27.2 und des aktuellen Testplan-Editors prüfen. Die Apple-Hilfe zum Bearbeiten eines Test Plans beschreibt den Konfigurationskontext.
Diese Einstellung ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer vollständigen Unternehmensrichtlinie. Die technische Behandlung eines Absturzes im Testlauf und die Entscheidung, ob ein Pull Request zusammengeführt oder eine Veröffentlichung freigegeben werden darf, sind zwei getrennte Ebenen. Ein Test Plan liefert eine Grundlage für das Testergebnis; die Pipeline muss dieses Ergebnis zusätzlich einer bewusst festgelegten Teamregel zuordnen.
Vor einer Änderung sind daher drei Fragen getrennt zu beantworten:
- Was wird konfiguriert? Die in der eingesetzten Xcode-Version verfügbare Behandlung eines Anwendungsabsturzes im UI-Test.
- Was wird bewertet? Ob der jeweilige Test ein erwartetes Verhalten, einen möglichen Produktfehler oder einen nicht verwertbaren Testlauf repräsentiert.
- Was wird blockiert? Ob das Ergebnis lediglich sichtbar gemacht wird, die CI als fehlgeschlagen markiert oder eine Merge- beziehungsweise Release-Freigabe verhindert.
Eine Option im Test Plan sollte nicht als automatischer Qualitätsnachweis interpretiert werden. Sie kann weder die fachliche Erwartung eines Tests festlegen noch entscheiden, wer bei einem Konflikt die Freigabe verantwortet. Genau diese Abgrenzung verhindert, dass ein technischer Schalter unbeabsichtigt zur unternehmensweiten Veröffentlichungsregel wird.
Verantwortlichkeiten entlang des Testlebenszyklus festlegen
Die wirksamste Gate-Definition beginnt nicht mit einer globalen Einstellung, sondern mit der Frage, wer einen Testfall fachlich einordnet und wer das Pipeline-Ergebnis verantwortet. Eine Zuständigkeitsliste sollte für jeden betroffenen UI-Test mindestens Testzweck, erwartetes Verhalten, verantwortliche Person oder Rolle und Eskalationsweg enthalten.
QA-Verantwortliche: Erwartungen an Abstürze dokumentieren
Die Testverantwortlichen sollten die vorhandenen UI-Tests zunächst in fachlich unterscheidbare Gruppen einteilen:
- Ein Test prüft ausdrücklich, wie die Anwendung auf einen kontrollierten Absturz oder ein bestimmtes Fehlerverhalten reagiert.
- Ein Test erwartet einen normalen Ablauf, der während der Ausführung unerwartet durch einen Absturz unterbrochen wird.
- Ein Testlauf bricht ab, ohne dass anhand der vorhandenen Belege klar ist, ob die Anwendung oder der Testablauf dafür verantwortlich ist.
Diese Gruppen sind keine Diagnosebehauptungen. Eine Zuordnung darf nur vorgenommen werden, wenn der Testzweck, die Testaufzeichnung und die Projektkonfiguration sie stützen. Die Dokumentation zu XCUIAutomation beschreibt den UI-Automatisierungskontext; sie ersetzt nicht die projektspezifische Festlegung, welches Ergebnis ein konkreter Test erwartet.
Bei unklaren Fällen sollte der Test zunächst als ungeklärt gekennzeichnet werden. Das Team kann dann Testprotokoll, Result Bundle, Screenshots oder weitere verfügbare Nachweise auswerten. Ohne solche Belege wäre es riskant, eine mögliche Produktstörung pauschal als „Testproblem“ zu klassifizieren oder einen Testfehler automatisch als Anwendungsabsturz zu behandeln.
CI-Plattformingenieure: Ergebnis und Status nachvollziehbar verbinden
Die CI-Verantwortlichen sollten die Verarbeitung vom Testlauf bis zum sichtbaren Pipeline-Endstatus dokumentieren. Dazu gehören der verwendete Xcode-Build, das ausgewählte Schema, der Test Plan, das Zielgerät oder die Simulatorumgebung, der Befehl beziehungsweise Ausführungsschritt und das erzeugte Testergebnis. Apple stellt Informationen zum Ausführen und Interpretieren von Tests in der Xcode-Dokumentation zu Testergebnissen bereit.
Die genaue Bedeutung eines Pipeline-Status hängt von der jeweiligen CI-Konfiguration ab. Deshalb ist nicht nur zu prüfen, ob Xcode einen Testfehler meldet, sondern auch, ob der nachgelagerte Schritt das Ergebnis tatsächlich als Warnung, Fehler oder Gate-Sperre behandelt. Eine erfolgreich abgeschlossene Prozessausführung darf nicht ohne Prüfung mit einem fachlich erfolgreichen Testlauf gleichgesetzt werden.
Release-Verantwortliche: Automatik und manuelle Prüfung trennen
Für Tests mit unmittelbarer Bedeutung für eine Release-Freigabe sollte feststehen, welche Ergebnisse automatisch stoppen und welche zunächst eine qualifizierte Prüfung auslösen. Eine manuelle Prüfung ist nur dann eine belastbare Alternative, wenn eine verantwortliche Rolle benannt, das benötigte Beweismaterial verfügbar und die Entscheidung nachvollziehbar protokolliert ist.
Bei UI-Unterbrechungen kann die vorgesehene Behandlung vom Testkontext abhängen. Die Apple-Dokumentation zur Behandlung von UI-Unterbrechungen ist deshalb bei Tests relevant, deren Ablauf von solchen Unterbrechungen betroffen sein kann. Sie sollte aber nicht als Beleg dafür dienen, dass ein konkreter Absturz eine bestimmte Ursache hat. Dafür sind die projektspezifischen Testergebnisse zu untersuchen.
Pipeline-Gates nach Risiko und Testphase wählen
Die folgende Entscheidungsmatrix trennt technische Konfiguration und Freigabepolitik. Sie ist ein Ausgangspunkt für die interne Regelung, keine von Apple vorgeschriebene Statuszuordnung. Passen Sie sie an die Testzwecke, Release-Anforderungen und Möglichkeiten zur Nachprüfung an.
| Pipeline-Phase | Typischer Entscheidungsfokus | Mögliche Behandlung eines ungeklärten Absturzes | Verantwortliche Rolle |
|---|---|---|---|
| Pull Request | Frühe Rückmeldung ohne ungeprüfte Ausnahmen | Sichtbare Warnung oder fehlgeschlagener Check; Zusammenführung nur nach definierter Prüfung | CI-Verantwortliche und Codeverantwortliche |
| Regressionstest | Wiederholbare Bewertung bereits eingeordneter Testfälle | Fehlerstatus bei einem bestätigten, relevanten Fehler; ungeklärte Fälle zur Triage markieren | QA und zuständiges Entwicklungsteam |
| Release-Gate | Freigaberisiko und dokumentierte Evidenz | Veröffentlichung bei einem als releasekritisch bestätigten Ergebnis blockieren; Ausnahmen begründen und freigeben | Release-Verantwortliche |
Für Pull Requests kann eine weniger strenge Reaktion vertretbar sein, wenn ein Testfall noch nicht für eine automatische Sperre qualifiziert ist und ein definierter Prüfweg besteht. Das bedeutet nicht, dass der Absturz ignoriert werden sollte: Der Status muss sichtbar sein, und die Ausnahme darf nicht zum stillschweigenden Normalfall werden.
In einer Regression-Pipeline zählt vor allem, ob das Ergebnis im Vergleich zur dokumentierten Erwartung zuverlässig interpretierbar ist. Ein bestätigter Absturz in einem Test, der einen normalen Anwendungspfad absichert, kann eine andere Behandlung rechtfertigen als ein Test, der ein bestimmtes Fehlerverhalten ausdrücklich untersucht. Das QA-Team muss diese Zuordnung vor der Gate-Änderung bestätigen.
Bei einem Release-Gate ist die Frage enger: Kann die verantwortliche Person anhand der vorhandenen Testergebnisse nachvollziehen, warum die Freigabe trotz des Ergebnisses vertretbar ist? Wenn die Antwort fehlt, sollte das Ergebnis nicht allein wegen einer permissiven Test-Plan-Konfiguration als unkritisch gelten.
Wichtig: Eine weniger strenge CI-Reaktion ist nur dann eine kontrollierte Entscheidung, wenn der Test weiterhin sichtbar bleibt, eine zuständige Rolle die Prüfung übernimmt und die Behandlung dokumentiert wird. „Nicht blockieren“ darf nicht „nicht auswerten“ bedeuten.
Pull-Request- und Release-Regeln konkretisieren
Ein nützliches Gate-Modell enthält mehr als eine Liste erlaubter und verbotener Status. Es verknüpft den Testzweck mit einer erwarteten Aktion und einem Verantwortlichen. Die folgende Tabelle kann in einem Team-Entscheidungsdokument verwendet werden; die Einträge sind Felder für die eigene Bewertung und keine vorgegebenen Testergebnisse.
| Prüffeld | Zu dokumentierende Information | Entscheidungsnutzen |
|---|---|---|
| Testphase | Pull Request, Regression oder Release | Zeigt, welche Freigabe betroffen ist |
| Testzweck | Erwartetes normales oder bewusst geprüftes Fehlerverhalten | Verhindert pauschale Auslegung des Absturzes |
| Ergebnisbeleg | Testbericht, Result Bundle und relevante Protokolle | Ermöglicht spätere Prüfung statt bloßer Statusübernahme |
| Gate-Wirkung | Hinweis, Fehlerstatus oder Sperre | Macht die tatsächliche CI-Folge explizit |
| Zuständigkeit | Prüfende Rolle und Eskalationsweg | Verhindert verwaiste Warnungen |
| Ausnahme | Begründung, Freigabe und Gültigkeitsbereich | Begrenzt und überprüft temporäre Abweichungen |
Die Entscheidung sollte außerdem erkennen lassen, ob eine Ausnahme nur für einen bestimmten Testfall, ein Schema oder eine Pipeline gilt. Eine breit angelegte Regel ist leichter zu konfigurieren, aber schwerer sicher zu beurteilen, wenn ihre Reichweite im täglichen Betrieb nicht sichtbar ist. Änderungen an der Gate-Logik benötigen daher einen dokumentierten Prüfschritt und eine benannte Freigabe durch die zuständigen QA-, CI- und Release-Verantwortlichen.
Häufige Fragen
Wo wird die Schwere eines Anwendungsabsturzes in einem Xcode Test Plan festgelegt?
Prüfen Sie den Test Plan im Xcode-Testkontext und gleichen Sie die dort verfügbaren Optionen mit den Release Notes der tatsächlich eingesetzten Version ab. Apple dokumentiert eine Schweregradeinstellung für Anwendungsabstürze in UI-Tests; daraus folgt jedoch nicht automatisch eine bestimmte CI- oder Merge-Regel. Halten Sie die gewählte Einstellung zusammen mit Testplan, Xcode-Version und Pipeline-Zuordnung fest.
Muss ein Absturz in einem XCTest UI Test die CI-Pipeline immer fehlschlagen lassen?
Nein. Entscheidend ist, ob der betroffene Test einen erwarteten Absturz prüft, einen unerwarteten Produktfehler aufdeckt oder wegen eines Problems im Testablauf kein verwertbares Ergebnis liefert. Legen Sie pro Testfall eine erwartete Behandlung fest und bestimmen Sie danach, ob das Ergebnis nur gemeldet, als Fehler gewertet oder als Freigabeblocker behandelt wird.
Dürfen Pull-Request- und Release-Pipeline unterschiedliche Absturzregeln verwenden?
Ja, wenn die Abweichung ausdrücklich begründet, dokumentiert und von den zuständigen Verantwortlichen freigegeben ist. Ein Pull-Request-Gate kann beispielsweise zunächst Hinweise für nicht releasekritische Fälle liefern, während ein bestätigter Absturz in einem Freigabetest die Veröffentlichung anhält. Maßgeblich ist die teaminterne Risikoregel, nicht allein die Auswahl im Test Plan.
Wie lässt sich prüfen, ob eine Test-Plan-Einstellung den CI-Status tatsächlich verändert?
Führen Sie einen kontrollierten, repräsentativen Test in einer isolierten oder nicht produktiven Pipeline aus. Sichern Sie Testplan, Xcode-Version, Ausführungsumgebung, Result Bundle und den von der CI ausgewiesenen Endstatus. Wiederholen Sie den Vergleich mit der vorgesehenen Einstellung, ohne aus einer einzelnen Konfiguration auf alle Schemata oder Testziele zu schließen.
Konfiguration in einer repräsentativen Mac-CI-Aufgabe verifizieren
Bevor eine Gate-Regel auf weitere Workflows übertragen wird, sollte das Team kontrolliert nachweisen, wie die konkrete Kombination aus Xcode, Test Plan und CI-Auswertung reagiert. Die Verifikation gehört zunächst in eine isolierte oder nicht produktive Pipeline. Sie darf keine produktive Freigabe durch einen absichtlich herbeigeführten Fehler gefährden.
Abnahmeablauf
-
Repräsentativen Testfall auswählen. Der Test muss die in der Teamrichtlinie beschriebene Klasse abbilden. Seine Erwartung muss vor dem Lauf nachvollziehbar dokumentiert sein; ein beliebiger fehlschlagender Test ist kein geeigneter Ersatz.
-
Ausgangszustand erfassen. Notieren Sie Xcode-Version, Schema, Test Plan, Zielumgebung, relevante CI-Schritte und die erwartete Gate-Wirkung. Prüfen Sie außerdem die aktuellen Apple-Unterlagen zum Test Plan und zu den Xcode-Systemanforderungen, damit die verwendete Umgebung nicht unbemerkt von der getesteten Konfiguration abweicht.
-
Ergebnisbelege sichern. Bewahren Sie den Testbericht und das Result Bundle nach den internen Datenschutz- und Aufbewahrungsregeln auf. Prüfen Sie, ob die Artefakte für die zuständigen Rollen zugänglich sind und keine nicht erforderlichen sensiblen Daten unnötig verteilt werden.
-
Pipeline-Auswertung beobachten. Vergleichen Sie das Testergebnis mit dem endgültigen Status, den die CI anzeigt. Dokumentieren Sie, ob der Test nur sichtbar war, den Lauf als fehlgeschlagen markierte oder eine nachgelagerte Freigabe verhinderte. Leiten Sie das Verhalten nicht allein aus einer Auswahl im Test Plan ab.
-
Abweichungen gezielt untersuchen. Wenn der beobachtete Status nicht der beschlossenen Regel entspricht, prüfen Sie die Testplan-Auswahl, den verwendeten Aufruf und die nachgelagerte Statusverarbeitung. Ändern Sie nicht gleichzeitig mehrere Konfigurationspunkte, wenn dadurch unklar würde, welche Änderung das Ergebnis beeinflusst hat.
-
Abnahme gemeinsam freigeben. QA bestätigt den Testzweck, die CI-Verantwortlichen bestätigen die Statuszuordnung, und die Release-Verantwortlichen bestätigen die Gate-Folge. Erst danach sollte die Regel auf weitere Workflows ausgeweitet werden.
Zur nachvollziehbaren Ausführung kann das Team den Aufruf an die eigene Pipeline anpassen. Die Referenz zu Xcode-Befehlszeilenwerkzeugen beschreibt die unterstützten Werkzeuge und Argumente. Das folgende Schema ist ein Platzhalter und kein protokollierter Lauf:
xcodebuild test \
-scheme "<Schema>" \
-testPlan "<TestPlan>" \
-destination "<Zielumgebung>" \
-resultBundlePath "<Pfad-zum-Result-Bundle>"
Der Bericht sollte mindestens die eingesetzte Xcode-Version, den Namen des Test Plans, die Testauswahl, die Ausführungsumgebung, den Artefaktpfad und den von der CI gesetzten Endstatus enthalten. Die erwartete Ausgabe ist als Teamregel zu dokumentieren, nicht nachträglich aus einem einzelnen Ergebnis abzuleiten.
Ein schematischer Abnahmeeintrag könnte so aussehen:
Xcode-Version: <in der Umgebung erfasst>
Test Plan: <Name des geprüften Plans>
Testfall: <repräsentativer Fall>
Ergebnisbeleg: <Pfad oder Artefaktkennung>
CI-Endstatus: <tatsächlich beobachteter Status>
Gate-Erwartung: <vor dem Lauf festgelegte Regel>
Abnahme: <freigegeben / Nachprüfung erforderlich>
Verantwortlich: <zuständige Rolle>
Diese Vorlage enthält absichtlich keine erfundenen Testergebnisse. Für die Abnahme zählen die protokollierten Werte aus der eigenen Umgebung. Eine einmalige erfolgreiche Ausführung ist außerdem kein Beweis dafür, dass andere Schemata, Testziele oder Pipelinezweige identisch reagieren.
Verbindliche Freigabe und Rollout dokumentieren
Eine Gate-Änderung sollte als überprüfbare Änderung der Teamrichtlinie behandelt werden. Die Dokumentation muss erkennen lassen, welche Tests erfasst sind, welche CI-Folge festgelegt wurde, wer die Regel genehmigt hat und wie mit unklaren oder abweichenden Ergebnissen umzugehen ist. Für Ausnahmen gehören Begründung, Umfang und verantwortliche Freigabe in denselben nachvollziehbaren Prozess.
Eine schrittweise Ausweitung ist erst sinnvoll, wenn die repräsentative Aufgabe die erwartete Statuszuordnung gezeigt hat und die beteiligten Rollen ihre Zuständigkeiten kennen. Treten unerwartete Ergebnisse auf, bleibt die Regel im Pilotumfang, bis die Ursache geprüft und die Dokumentation angepasst wurde. Das gilt besonders, wenn Testplan-Konfiguration und Pipeline-Status in der vorhandenen Umgebung nicht eindeutig zusammenpassen.
Für Unternehmen mit Anforderungen an Datenschutz und Nachvollziehbarkeit sollte auch festgelegt werden, wer auf Testergebnisse zugreifen darf, wie lange Artefakte verfügbar bleiben und ob Protokolle sensible Informationen enthalten können. Solche Regeln sollten mit den internen Datenschutz- und Compliance-Vorgaben abgeglichen werden. Ein Mac CI-System ist dabei Teil der betrieblichen Umgebung; die Gate-Entscheidung allein begründet weder eine Datenschutzfreigabe noch eine bestimmte Sicherheitsgarantie.
Mac-CI-Umgebung für die Abnahme passend auswählen
Die Verifikation benötigt eine Umgebung, in der das Team Xcode-Version, Test Plan, Testausführung und Result Bundle kontrollieren kann. Eine bestehende CI-Mac-Umgebung eignet sich, wenn sie die benötigten Tests reproduzierbar ausführt und das Team Zugriff auf die erforderlichen Nachweise hat. Bei vorhandener Hardware entfallen Mietkosten, dafür bleiben Bereitstellung, Pflege, Verfügbarkeit und interne Betriebsverantwortung beim Unternehmen.
Eine temporäre Mac-Umgebung kann für einen begrenzten Abnahme- oder Pilotumfang interessant sein, wenn das Team keine zusätzliche Hardware dauerhaft beschaffen möchte. Dabei sind vorab Zugriffsmodell, Datenablage, Testartefakte, Verantwortlichkeiten und die tatsächliche Unterstützung der benötigten Ausführung zu prüfen. Der Artikel verspricht keine bestimmte Xcode-Kompatibilität oder Testergebnisse für einen externen Dienst; diese Punkte müssen im konkreten Arbeitsablauf validiert werden.
Für die Planung eines Testlaufs kann der Überblick zu Mac-Umgebungen von ViewMini als Einstieg dienen. Wenn vor einer Abnahme Fragen zu einer temporären Umgebung offen sind, lässt sich der passende Klärungsbedarf über die Kontaktseite von ViewMini formulieren. Die Wahl sollte erst nach einem Vergleich mit der vorhandenen Infrastruktur erfolgen, nicht aufgrund einer pauschalen Annahme über Kosten oder Leistung.
Für Teams, deren aktuelle Lösung dauerhaft verfügbar sein muss, die hohe Last zuverlässig abdeckt oder direkte physische Schnittstellen benötigt, kann eine eigene Mac-Infrastruktur geeigneter sein. Ein gemieteter Mac ist nicht automatisch die bessere Langzeitlösung: Zugriffsanforderungen, Datenrichtlinien, Betriebsverantwortung und Laufzeitkosten müssen zum Einsatzprofil passen.
Der entscheidende Unterschied gegenüber einer bloßen Anpassung des Test Plans ist die nachgewiesene Wirkung im tatsächlichen CI-Ablauf. Eine vorhandene Umgebung kann eigene Hardware-, Wartungs- und Zuständigkeitskosten mit sich bringen; eine kurzfristig benötigte Testumgebung sollte dagegen zuerst anhand der konkreten Abnahmeaufgabe bewertet werden. Wenn das Team einen Mac nur vorübergehend benötigt, um Xcode-UI-Test-Gates zu reproduzieren und die Freigabe zu prüfen, kann die zeitlich begrenzte Nutzung eines Mac von ViewMini eine Alternative zur sofortigen Hardwarebeschaffung sein. Die Entscheidung sollte nach einem kontrollierten Test, geklärten Zugriffsregeln und bestätigter Eignung für den eigenen Workflow fallen.
Häufig gestellte Fragen
Wo wird die Schwere eines Anwendungsabsturzes in einem Xcode Test Plan festgelegt?
Prüfen Sie den Test Plan im Xcode-Testkontext und gleichen Sie die dort verfügbaren Optionen mit den Release Notes der tatsächlich eingesetzten Version ab. Apple dokumentiert eine Schweregradeinstellung für Anwendungsabstürze in UI-Tests; daraus folgt jedoch nicht automatisch eine bestimmte CI- oder Merge-Regel. Halten Sie die gewählte Einstellung zusammen mit Testplan, Xcode-Version und Pipeline-Zuordnung fest.
Muss ein Absturz in einem XCTest UI Test die CI-Pipeline immer fehlschlagen lassen?
Nein. Entscheidend ist, ob der betroffene Test einen erwarteten Absturz prüft, einen unerwarteten Produktfehler aufdeckt oder wegen eines Problems im Testablauf kein verwertbares Ergebnis liefert. Legen Sie pro Testfall eine erwartete Behandlung fest und bestimmen Sie danach, ob das Ergebnis nur gemeldet, als Fehler gewertet oder als Freigabeblocker behandelt wird.
Dürfen Pull-Request- und Release-Pipeline unterschiedliche Absturzregeln verwenden?
Ja, wenn die Abweichung ausdrücklich begründet, dokumentiert und von den zuständigen Verantwortlichen freigegeben ist. Ein Pull-Request-Gate kann beispielsweise zunächst Hinweise für nicht releasekritische Fälle liefern, während ein bestätigter Absturz in einem Freigabetest die Veröffentlichung anhält. Maßgeblich ist die teaminterne Risikoregel, nicht allein die Auswahl im Test Plan.
Wie lässt sich prüfen, ob eine Test-Plan-Einstellung den CI-Status tatsächlich verändert?
Führen Sie einen kontrollierten, repräsentativen Test in einer isolierten oder nicht produktiven Pipeline aus. Sichern Sie Testplan, Xcode-Version, Ausführungsumgebung, Result Bundle und den von der CI ausgewiesenen Endstatus. Wiederholen Sie den Vergleich mit der vorgesehenen Einstellung, ohne aus einer einzelnen Konfiguration auf alle Schemata oder Testziele zu schließen.
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Mit einem physischen ViewMini Mac können Sie UI-Testläufe in einer eigenen macOS-Umgebung ausführen, statt dafür eine gemeinsam genutzte virtuelle Maschine einzusetzen.
